Tauschbörsennutzer können in Deutschland strafrechtlich praktisch nicht belangt werden, berichtet die Wirtschaftswoche. Und auch zivilrechtlich Schadensersatzklagen durch die Musikindustrie scheitern immer öfter an wenig auskunftsfreudigen Staatsanwälten.
Die deutsche Musikindustrie ist gegen Musikfreunde machtlos, die Songs gratis aus dem Internet herunterladen oder dort anbieten. "Wir müssen einer Person nachweisen, dass sie der Täter war. Und das können wir nicht", erklärte der Düsseldorfer Generalstaatsanwalt Gregor Steinforth der Wirtschaftswoche. Wenn in einem Familienhaushalt niemand "ein Geständnis ablegt, sind wir in der Regel machtlos, und die Untersuchung ist beendet."
Wer Songs nicht gewerblich anbiete, müsse keine "ausufernden Ermittlungen, auch nicht die monatelange Sicherstellung von Computern" fürchten, so Steinforth. Hier rechtfertige das Ergebnis nicht den hohen Aufwand.
Seit dem Sommer 2008 haben Steinforth und zwei weitere Generalstaatsanwälte in Nordrhein-Westfalen festgelegt, dass gegen Menschen, die weniger als 3.000 Musiktitel im Internet anbieten, in der Regel nicht ermittelt wird. Die Musikindustrie reagierte empört und verklagte den Chef der Wuppertaler Staatsanwaltschaft Wirtschaft, Helmut Schoß und andere Bedienstete. "Sie wurden der Strafvereitelung und Rechtsbeugung bezichtigt - weil sie nichts getan haben. Wir haben die Vorwürfe als völlig haltlos zurückgewiesen", sagt Steinforth.
Schoß begründete sein Vorgehen, den Klägern gehe es nicht darum, Straftaten zu ahnden, sondern darum, per Strafanzeige Namen hinter IP-Adressen zu erfahren, um Abmahnungen und zivilrechtliche Schadensersatzansprüche gegen die meist jungen Teilnehmer von Tauschbörsen auszuteilen. Innerhalb von zwei Monaten waren in Wuppertal 4.000 Strafanzeigen eingegangen. Schoß sah seine Behörde damit missbraucht.
Aber selbst die Auskünfte zu IP-Adressen, so der Generalstaatsanwalt, "dürfen wir den Anzeigenerstattern aufgrund verschiedener, jüngst ergangener gerichtlicher Entscheidungen, nur noch unter sehr engen Voraussetzungen geben".
In einem Interview mit der Website videogaming247 vermutet Michael de Plater, Creative Director bei Ubisoft Shanghai, Raubkopien als Hauptgrund für die Schließung des Entwicklers Ensemble Studios (Age of Empires).
Microsoft fürchte Verluste durch Software-Piraterie. "Ich bin sicher dass die Ensemble Studios nicht geschlossen würden, wäre Microsoft zuversichtlich hinsichtlich der Verkaufsprognosen für PC".
Plater bezeichnete die Schließung als beschämend. "Es ist es ein Schock".
Microsoft hatte am 9.9.2008 offiziell bestätigt , dass die Ensemble Studios aus finanziellen Gründen, nach der Fertigstellung von Halo Wars, geschlossen würden.
Ein Stück des Studios bleibt den Fans aber erhalten. Bruce Shelley hat bereits eine neue Firma angekündigt, die von den Köpfen der Ensemble Studios gegründet werden soll.
Wir haben heute am 08.10.2008 eine Mitgliederzahl erreicht mit der zu Beginn unseres Projektes niemand gerechnet hat. Am 14.10.2006 entstand aus einer Idee die Webseite Private-Servers auf einem kostenlosen Webspace. Mittlerweile betreibt das Projekt mehrere Unter-Seiten, einen TeamSpeak Server und einen eigenen Call of Duty 4 Server. Auch wenn unser "Team" nach etlichen Aufrufen kaum gewachsen ist, so werden wir das Projekt dennoch lange fortführen.
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1. C&C - Hellmarch 2. Crysis - OST 3. Black Mesa Src. 4. Halo 3 - E3 2007 5. World in Conflict - sad Menu 6. Kane & Lynch 7. Battlfield 2 - MEC Load 8. World in Conflict - Bannon' s Sacrifice 9. Frontlines - Fuels of War